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Säfte, die die Nierenfunktion unterstützen? Was genau fördert die Filtration und den Schutz der Harnwege?

Säfte zur Unterstützung der Nierenfunktion

Wenn ich das Wort „Entgiftung“ höre, bin ich sprachlos. Um es mal ganz deutlich zu sagen: Die Nieren brauchen keine Entgiftung. Sie entgiften sich selbst. Sie filtern das Blut rund um die Uhr, regulieren den Wasser- und Elektrolythaushalt, entfernen Stoffwechselprodukte und erhalten das Gleichgewicht des Körpers aufrecht. Das Problem beginnt, wenn die glomeruläre Durchlässigkeit abnimmt, wenn Entzündungen auftreten, wenn das Urinmilieu die Ansiedlung von Bakterien und die Bildung von Ablagerungen begünstigt und natürlich, wenn der Körper chronisch dehydriert ist.. Und genau hier können gut ausgewählte Säfte einen echten Unterschied machen. Sie reinigen die Nieren nicht, sondern unterstützen vielmehr Zustände, in denen die Nieren effizienter arbeiten.

Inhalt

Cranberrysaft dient nicht der Filtration, sondern dem Schutz des Harnsystems.

Cranberries sind ein Klassiker für die Harnwege, daher wird es Sie wahrscheinlich nicht überraschen, aber ein wichtiger Punkt ist, dass Cranberries die Nierenfiltration nicht direkt beeinflussen, da ihre größte Rolle darin besteht, Schutz vor Bakterien in den Harnwegen. Cranberries enthalten Proanthocyanidine, die verhindern, dass sich Bakterien (z. B. E. coli) an den Wänden der Harnwege anheften, das Infektionsrisiko verringern und die Reinheit des Urins fördern. Sie säuern den Urin zudem leicht an.

Möchten Sie mehr darüber erfahren, wie sich Cranberrysaft auf die Harnwege, das Herz-Kreislauf-System und die Darmfunktion auswirkt? Schauen Sie sich einen unserer früheren Beiträge an – Cranberries – kleine Beeren, große Wirkung

Rote-Bete-Saft und die Nieren? Wahrscheinlicher ist das Herz-Kreislauf-System, also Durchblutung, Druck und… Sauerstoffversorgung der Nieren.

Rote Bete wirkt völlig anders als Cranberries. Ihr Hauptwirkstoff, der auch für die Nieren gut ist, ist Nitrate, diese werden im Körper in Stickstoffmonoxid umgewandelt, und Stickstoffmonoxid erfüllt eine sehr wichtige Funktion: Erweitert die Blutgefäße.

Welche Auswirkungen hat das auf die Nieren?

Eine verbesserte Durchblutung gewährleistet die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung, die für die glomeruläre Filtration unerlässlich ist. Dies ist entscheidend, da die Nieren sehr empfindlich auf die Durchblutung reagieren. Bei einer unzureichenden Durchblutung sinkt die Filtrationsleistung, was die Nieren zusätzlich belastet und ihre Funktion beeinträchtigt. Rote Bete ist daher eine gute Lösung, da sie das Kreislaufsystem der Nieren unterstützt, ohne direkt auf die Nieren einzuwirken, sondern vielmehr deren Versorgung positiv beeinflusst.

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Gemüsesäfte – scheinbar die einfachsten, aber auch die wichtigsten

Am meisten unterschätzt werden… herkömmliche Gemüsesäfte. Warum? Weil sie drei wichtige Dinge unterstützen:

  1. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist die absolute Grundlage für die Nierenfunktion. Mehr Flüssigkeit bedeutet bessere Filtration, bessere Ausscheidung von Stoffwechselprodukten und ein geringeres Risiko von Ablagerungen.
  2. Elektrolyte. Gemüse liefert, im Gegensatz zu Obst (das ebenfalls viel Fruktose enthält, und das ist in diesem Fall das "be"), reichlich Kalium und Magnesium, die den Wasser- und Elektrolythaushalt und damit die Nierenfunktion unterstützen.
  3. Sie schaffen ein entzündungshemmendes Milieu. Gemüse ist reich an Polyphenolen und Antioxidantien, Substanzen, die dazu beitragen, oxidativen Stress zu reduzieren.

Zusätzlich ist eine Ernährung reich an Pflanzen und frischem Obst und Gemüse empfehlenswert. Gemüsesäfte ist mit einem geringeren Risiko für Harnwegsprobleme und einem besseren Stoffwechselmilieu verbunden (Glukose- und Lipidwerte sind wieder im Gleichgewicht).

Wie wende ich diese Säfte in der Praxis an?

Cranberrysaft

50–100 ml täglich, natürlich ungesüßt und in Wasser verdünnt. Ich würde es in der zweiten Tageshälfte, insbesondere abends, meiden, da es harntreibend wirkt und den Schlaf stören kann.

Rote-Bete-Saft

200–250 ml täglich oder jeden zweiten Tag. Ein ordentliches Glas, das eine ausreichende Dosis Nitrat liefert.

Gemüsesäfte

Verschiedene Sorten, Karotten sind auch in Ordnung, aber ich denke, die kohlenhydrat- und kalorienarmen Sorten wie … Selleriesaft Gurke eignet sich aufgrund ihrer Inhaltsstoffe und ihrer feuchtigkeitsspendenden Wirkung hervorragend. 150–200 ml sind zur Flüssigkeitszufuhr völlig ausreichend.

Zum Schluss noch eine kurze Erinnerung.

Nierenunterstützende Säfte wirken wie folgt:

  • Verbesserung der Durchblutung
  • Unterstützung bei der Flüssigkeitszufuhr
  • Schutz vor Bakterien
  • Entzündungen reduzieren

...SIE HEILEN NICHT!

Die meiner Meinung nach (und der anderer) logischsten Optionen:

  • Cranberrysaft für die Harnwege
  • Rote-Bete-Saft zur Förderung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung
  • Gemüsesäfte dienen der Flüssigkeitszufuhr und als Quelle aktiver Inhaltsstoffe.
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